Nicht unbedingt. GSM (Gramm pro Quadratmeter) misst das Stoffgewicht, sagt aber allein nichts über Qualität oder Eigenschaften aus. Zwei Stoffe mit ähnlichem GSM-Wert können sich hinsichtlich Weichheit, Blickdichte, Dehnbarkeit, Formbeständigkeit und Haltbarkeit stark unterscheiden, abhängig von Garnqualität, Strickstruktur, Elastananteil und Ausrüstung.
Bei Sportbekleidung bewerten wir daher das Flächengewicht (GSM) zusammen mit dem Verwendungszweck und den Leistungsanforderungen des Produkts. Als allgemeiner Richtwert: Viele Leggings haben ein Flächengewicht von etwa 220–260 GSM, während für formende, kompressive oder nahtlose Sportbekleidung auch schwerere Stoffe gewählt werden.
Ziel ist es nicht, den schwersten Stoff zu wählen, sondern das optimale Verhältnis zwischen Deckkraft, Kompression, Dehnbarkeit, Tragekomfort, Haltbarkeit und Kosten für das jeweilige Produkt zu finden. So vermeiden Sie unnötige Kosten für Stoffgewicht und stellen gleichzeitig sicher, dass das Kleidungsstück die von Ihrer Zielgruppe erwartete Leistung erbringt.